„I´m sorry to have to tell you that books are now considered an endangered species.”
(Susan Sontag, 13.06.1996 in: A letter to Borges)

Marion Schwehr nimmt den 10. Todestag von Susan Sontag, der sich im Dezember jährt, zum Anlass, um sich mit ihrem Essay “A letter to Borges” auseinanderzusetzen. Dabei geht sie der Frage nach, wie es sich anfühlt, „when books become texts that we interact with“. Das macht sie theoretisch, analytisch, literaturwissenschaftlich, aber auch ganz praktisch, zum Anfassen.

In „A letter to Borges“ beklagt Sontag das Ende des Buches und des Lesens überhaupt, weil die neue Ära der “bookscreens”, mit denen man interagieren kann, bevorsteht. Als Abschluss des Vortrags wird uns Marion Schwehr genau so einen Bookscreen zeigen – nämlich ihren eigenen “Letter to Borges”, der eine Zitatesammlung zum Thema Unendlichkeit ist, und Borges´ Idee einer unendlichen Bibliothek, auf die sich Sontag immer wieder bezieht, illustriert und umsetzt.

„I´m happy to inform you that the new era of the twenty-first century does not mark the end of the ´bookish´ universe.“
(Marion Schwehr, am 19.12.2014 im #eisfrei – aber auf Deutsch)

VORTRAG über Susan Sontag und Jorge Luis Borges, über Bücher, „Bookscreens“ und die Unendlichkeit.

Beginn: 20 Uhr